Schutzbereich prüfen.
Maße eingeben. Geometrie verstehen. Ergebnis mitnehmen.
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Gespeicherte Berechnungen behalten die zugehörigen Firmenangaben. Beim Öffnen werden diese im Protokoll verwendet. Ein Profilimport ersetzt das Firmenprofil der verbundenen zentralen Ablage.
Deine Eingaben
Alle Maße in mGesamthöhe H = G + h. Der normale Schutzwinkel richtet sich nach H; beim Seitenschutz gelten 15° und die Begrenzung R/10.
a = horizontaler Abstand von der Fangstange zum entferntesten zu prüfenden Objektpunkt.
Schutzkegel im Schnitt
Geometrie · 2DEbenen & Balkone
Mehrere Ebenen im selben Gebäudeschnitt. Höhen ab Boden; Beginn x ab Fangstangenachse nach rechts. Breite w = horizontale Ausladung im Schnitt, nicht die Balkonlänge entlang der Fassade. Bei einem Balkon an der dargestellten Fassade ist x = b.
Eine Aufbau- oder Geländerhöhe wird zur Ebenenhöhe addiert. Die Prüfung erfasst die eingegebenen Abschnitte in diesem Schnitt. Gegenseitige Abschattung durch Balkone oder Bauteile wird nicht als Schutzwirkung angesetzt; seitliche Balkonecken außerhalb des Schnitts erfordern eine räumliche Prüfung.
Ex-Zonen & Zündgefahren
Zoneneinteilung und Ausdehnung aus dem Ex-Zonenplan des Betreibers übernehmen. Die App ermittelt keine Ex-Zonen und keine Zündwahrscheinlichkeit.
Zonen 0, 1, 2: Gase, Dämpfe, Nebel. Zonen 20, 21, 22: brennbare Stäube. Rechteckiger Ausschnitt rechts der Fangstange: Höhen ab gewählter Bezugsebene, x ab Fangstangenachse. Die Tiefe quer zum Schnitt wird nicht erfasst.
Der Abstand wird nur zwischen den dargestellten Fangspitzen und dem Rechteck im Schnitt berechnet. Er ist kein Trennungsabstand s. Weitere Einschlagpunkte, Ableitwege, Blitzkanal und Fangentladungen sind räumlich gesondert zu bewerten.
Grundlage: DIN EN IEC 62305-3 Beiblatt 7:2025-10, 4–6 und Anhang C; Hauptnorm Anhang C. Bei Zone 0/20 dürfen Ableitungen nicht durch die Zone geführt werden. Bei Zone 1/21 sind zusätzlich Funkenfreiheit, Erwärmung und Leitungsführung zu bewerten. Maßnahmenvermerke sind Benutzereingaben, keine automatische Bestätigung ihrer Wirksamkeit.
Ausgedehnte Ex-Zonen können trotz geometrischer Abdeckung vom Blitzkanal oder von Fangentladungen durchsetzt werden. Dann sind weitere Maßnahmen und eine Gefährdungsbeurteilung des Betreibers erforderlich.
Gespeicherte Berechnungen
Zentrale Speicherstände sind mit demselben Zugang auf anderen Geräten abrufbar. JSON-Export dient als zusätzliche Sicherung.
Berechnungsergebnisse ohne Gewähr
Für die mit dieser Rechenhilfe ermittelten Ergebnisse übernimmt die Bildungszentrum Termin UG (BZT) keine Gewähr. Fehlerhafte oder unvollständige Eingaben sowie eine unzutreffende Auswahl des Berechnungsverfahrens oder der Faktoren können zu falschen Ergebnissen führen. Eingaben, Anwendungsvoraussetzungen und Ergebnisse sind vor der Verwendung durch eine Blitzschutz-Fachkraft zu prüfen.
Berechnungsgrundlagen & Anwendungsgrenzen
Abgleich mit Norm und Beiblättern
Geometrischer Teilabgleich am 25.10.2026: DIN EN IEC 62305-3 (VDE 0185-305-3):2025-10, Tabelle 2, Bild 1, 5.2.2–5.2.3 und D.5.2.2–D.5.2.3. Geprüft wurden Radien, Bezugsebenen, Höhengrenzen, Durchhang und der ergänzende Seitenschutz. Die gerundeten Schutzwinkel bleiben eine Tabellen-Näherung.
- Beiblatt 1:2025-10, 5.2 und D.5.2: Dachkanten, Ecken und Aufbauten vollständig erfassen; Trennungsabstand separat prüfen. Ein Schnitt ersetzt keine räumliche Prüfung.
- Beiblatt 2:2025-10: Besondere bauliche Anlagen benötigen zusätzliche objektspezifische Festlegungen. Die App bestimmt keine erforderliche Blitzschutzklasse.
- Beiblatt 3:2026-10, 9.9 und 12: Berechnungen, Zeichnungen und Schutzbereichsnachweise zur Prüfunterlage nehmen. Der App-Ausdruck ist ein Berechnungsblatt, kein vollständiger Prüfbericht.
- Beiblatt 4:2008-01: Metalldächer gelten hier nicht automatisch als Fangeinrichtung. Werkstoff, Dicke, Verbindungen sowie Brand- und Durchlöcherungsrisiken separat beurteilen.
- Beiblatt 5:2014-02, 5.2: PV-Module als vollständige Dachaufbauten einschließlich ihrer höchsten Kanten prüfen. Trennungsabstand und innerer Blitzschutz bleiben gesonderte Aufgaben.
- Beiblatt 7:2025-10: Bei explosionsgefährdeten Bereichen sind Ex-Zonen und Zündgefahren gesondert zu beurteilen; die geometrische Anzeige ist keine Ex-Freigabe.
Die genannten Ausgaben wurden für den Funktionsumfang dieser Rechenhilfe berücksichtigt. Andere Anforderungen an das gesamte Blitzschutzsystem werden nicht automatisch geprüft.
Seitenschutz bis 60 m
Ergänzender Ansatz aus dem informativen Anhang D.5.2.3.3, Bilder D.6–D.7: w(z) = min[(H − z) · tan(15°), R/10]. Der Winkel ist für alle Klassen gleich; die Breitenbegrenzung beträgt 2 / 3 / 4,5 / 6 m für I / II / III / IV. H wird über Boden gemessen und darf in diesem Modus 60 m nicht überschreiten.
Die App prüft den begrenzten 15°-Bereich für Fassadenvorsprünge bis zur Dachhöhe. Abstand a und Ebenenbeginn x werden ab Fangstangenachse gemessen. Ein Rückversatz b zählt mit; Ebenen müssen an oder außerhalb der Dachkante beginnen. Zusätzliche Schutzwirkung einer Blitzkugelkontur wird in diesem Modus nicht addiert. Dachaufbauten und die gesamte räumliche Ausdehnung sind separat zu prüfen.
Gebäude über 60 m
Nach 5.2.3 und D.5.2.3 sind Seiteneinschläge im oberen Fassadenbereich zu berücksichtigen. Betrachtet werden die oberen 20 %; Anteile unter 60 m können entfallen. Die App zeigt bei Bodenbezug den Bereich ab max(60 m; 0,8 · G) bis G. Eine Fassadenplanung mit geeigneten Fangeinrichtungen bleibt erforderlich.
Mehrere Ebenen und Balkone
Eine Ebene wird durch ihre Höhe z über Boden, ihren horizontalen Beginn x ab Fangstangenachse und ihre Breite w im betrachteten Schnitt definiert. Die Aufbauhöhe u berücksichtigt zum Beispiel ein Geländer. Geprüft wird die Oberkante z + u. Bei Schutzwinkel und einzelner Blitzkugel ist der größte Abstand a = x + w maßgebend. Es werden die Grenzen derselben Fangeinrichtung über Boden verwendet; die Bezugsebene wird nicht auf jeden Balkon verschoben.
Beim Durchhang muss die Ebene vollständig zwischen den beiden Fangpunkten liegen. Geprüft wird der niedrigste Punkt der Kugelkontur über dem eingegebenen Abschnitt; liegt die Mitte zwischen den Fangpunkten außerhalb des Abschnitts, ist die nächstgelegene Abschnittskante maßgebend. Die Reserve ist hier vertikal, bei den Einzelpunktverfahren horizontal. Die Berechnung ersetzt keine räumliche Blitzkugelprüfung des Gebäudes.
Position auf dem Dach
Der horizontale Abstand b wird von der Fangstangenachse zur betrachteten Dachkante gemessen. Bei Auswahl „Dachkante“ setzt die App a = b und z = G. Die Höhe der Fangspitze bleibt H = G + h. Der Rückversatz verändert den Winkel nicht, verringert jedoch die horizontale Reserve r(G) − b. Bei einem eigenen Prüfpunkt wird dessen Abstand a separat ab der Fangstangenachse eingegeben. Der Durchhangmodus verwendet weiterhin den Abstand d zwischen den Fangpunkten.
Bezugsebene Boden / Gelände
Für eine Fangspitze an der Dachkante gilt H = Gebäudehöhe G + Fangspitzenhöhe h über Dach. Der Schutzwinkel α bezieht sich auf H über Boden. Für einen Punkt auf Höhe der Dachkante gilt z = G und r(G) = h · tan(α(H)). Bei einer eigenen Punkthöhe wird z unmittelbar über Boden eingegeben. Die Gebäudehöhe wird nicht ein zweites Mal zu z addiert. Die Bodendarstellung setzt ebenes Gelände voraus.
Schutzwinkel
α wird zur Senkrechten gemessen. r(z) = (H − z) · tan(α). α richtet sich nach der gesamten Höhe H über der gewählten Bezugsebene, nicht nach H − z.
Tabellen-Näherung anhand der VDE-Fachinformation vom 03.06.2024: Zwischenwerte verwenden den Winkel der nächsthöheren Tabellenhöhe, ohne Interpolation. Für H ≤ 2 m gilt der 2-m-Winkel. Die veröffentlichten Winkel sind auf ganze Grad gerundet. Höhengrenzen und Bezugsebenen wurden mit der Ausgabe 2025-10 abgeglichen. Aus der Normgrafik lässt sich keine exakte Übereinstimmung jedes gerundeten Tabellenwerts ableiten.
Eine erhöhte Bezugsebene wie das Dach gilt nur innerhalb ihrer physischen Begrenzung. Außerhalb der Dachkante ist die tiefere Ebene oder der Boden maßgebend (5.2.2.3). 30 m ist keine allgemeine Gebäudegrenze: Für den normalen Schutzwinkel gelten je nach Klasse 20 / 30 / 45 / 60 m über der Bezugsebene.
Blitzkugel · einzelne Fangstange
r(z) = √(2RH − H²) − √(2Rz − z²). Erforderliche Fanghöhe: Hₘᵢₙ = R − √[R² − (a + √(2Rz − z²))²]. Gültig im angebotenen Modell für 0 ≤ z < H ≤ R und eine ausgedehnte ebene Bezugsfläche. Hₘᵢₙ ist der geometrische Grenzwert ohne Montagezuschlag.
Durchhang
p = R − √[R² − (d/2)²]. Tiefster Punkt im Schnitt: H − p. Zwei gleich hohe Fangpunkte mit Abstand d ≤ 2R werden betrachtet. Bei zwei einzelnen Fangstangen kann die Kugel seitlich eindringen: Der Schnitt ist kein räumlicher Schutznachweis. Bei vier Fangstangen ist auch die Diagonale beziehungsweise die räumliche Geometrie zu betrachten.
Geltungsbereich
Geometrische Planungshilfe für einfache Anordnungen. Dachränder, Geländesprünge, seitliche Einschläge und weitere Fangeinrichtungen erfordern eine eigene räumliche Betrachtung. Der gesamte zu schützende Körper muss innerhalb des Schutzraums liegen. Trennungsabstand, Auslegung elektrisch isolierter Systeme, Statik, Leitungsverbindungen, Erdung und Potentialausgleich sind gesondert zu prüfen. Ein grüner Punkt ist keine Freigabe des Blitzschutzsystems oder eines Aufenthalts bei Gewitter.
Quellen: VDE · Tabellen zur Blitzschutz-Planung
Auf der Baustelle
Im Browser „Zum Startbildschirm hinzufügen“ verwenden. Nach erfolgreicher Offline-Vorbereitung sind Berechnungen auch ohne Verbindung möglich. Vor dem Einsatz im Flugmodus prüfen. Der erste Aufruf benötigt Internet; ein ChatGPT-Konto ist nicht erforderlich.
Offline-Vorbereitung wird geprüft …