BLITZSCHUTZ / TRENNUNGSABSTAND
Abstand prüfen.
Klarheit vor Ort.
Werte eingeben. Trennungsabstand berechnen.
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BAUSTELLE & BÜRO
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Berechnungsergebnisse ohne Gewähr
Für die mit dieser Rechenhilfe ermittelten Ergebnisse übernimmt die Bildungszentrum Termin UG (BZT) keine Gewähr. Fehlerhafte oder unvollständige Eingaben sowie eine unzutreffende Auswahl des Berechnungsverfahrens oder der Faktoren können zu falschen Ergebnissen führen. Eingaben, Anwendungsvoraussetzungen und Ergebnisse sind vor der Verwendung durch eine Blitzschutz-Fachkraft zu prüfen.
01 Eingaben
Firmenprofil und eigenes Logo
Eigene Firmendaten für den Kopf des Berechnungsprotokolls. Nach dem Speichern steht das Profil auf allen Geräten mit demselben Konto bereit.
03 Dokumentieren
Zentral im BenutzerkontoBerechnungsgrundlage und Anwendungsgrenzen
Rechenhilfe zur Beziehung s = (kᵢ / kₘ) · k꜀ · l; bei mehreren Leitungsabschnitten wird k꜀ · l abschnittsweise summiert. kᵢ: I = 0,08; II = 0,06; III / IV = 0,04. Ergänzende Erläuterungen: VDE-Fachinformation „Blitzschutzsystem“, Abschnitt Trennungsabstand.
Beim vereinfachten Ansatz wird k꜀ aus Tabelle 13 mit Prüfung der Erderanordnung bestimmt (1 / 0,66 / 0,44). Bei unbekannter Erdungsanlage bzw. unzureichendem Nachweis für Typ A wird konservativ k꜀ = 1 verwendet. Keine Netzwerkberechnung, kein Nachweis für hochspannungsfeste Leitungen und kein vollständiger Nachweis der Normkonformität. Die Ausgabe ersetzt nicht die Prüfung der konkreten Anlage nach der anzuwendenden Normausgabe.
Normbezug: DIN EN IEC 62305-3 (VDE 0185-305-3):2025-10, 6.3.1, 6.3.2, Tabellen 11 bis 13, Anhang B und D.6.3. In größerer Höhenlage ist eine gesonderte Höhenkorrektur zu prüfen; diese wird hier nicht berechnet.
Abgeglichene Formeln
Beiblatt 1, 6.3.1.1: Die dort angegebenen Formeln gelten für Luft (kₘ = 1). Bei wechselnden Teilströmen werden die Produkte k꜀ⱼ · lⱼ auf dem maßgeblichen Leitungsweg addiert. Die Gleichungen B.1–B.6 der Hauptnorm beschreiben entsprechende Einzel- und Abschnittsfälle.
Beiblatt 1, 6.3.1.3: Für die dort beschriebene Anordnung ohne weiteren horizontalen Potentialausgleich auf Dachebene ist der volle Trennungsabstand anzusetzen. Der geometrieabhängige Faktor lautet:
k꜀ = 1/(2n) + 0,1 + 0,2 · ∛(c/h)
n, c und h sind entsprechend der zugehörigen Anlagengeometrie zu bestimmen. Dieser Faktor wird hier nicht automatisch ermittelt; einen extern berechneten Wert unter „Eigener Wert …“ eingeben und den Nachweis dokumentieren.
Beiblatt 1, 6.3.1.4.1: k꜀ = 1/n ist ein bedingter Ansatz für die dort beschriebene Anordnung. Ein Metalldach oder n Ableitungen allein sind kein Nachweis. Dies ist von der Untergrenze k꜀ ≥ 1/n bei der Knotenregel zu unterscheiden.
Beiblätter und besondere Anwendungen
Die Beiblätter ergänzen die Hauptnorm. Die folgenden Hinweise ersetzen keine Prüfung des jeweiligen Anwendungsfalls.
Beiblatt 1:2025-10 · Stromaufteilung und Baustoffe. Bei der Knotenregel bleibt k꜀ mindestens 1/n. Die Auswahlwerte sind keine automatische Netzberechnung. Eine Reduktion wegen Metalldach oder Stahlbewehrung erfordert den Nachweis der elektrischen Durchverbindungen und Potentialausgleichsflächen; bei unklaren Voraussetzungen den vollen Trennungsabstand ansetzen.
Beiblatt 2:2025-10 · Besondere bauliche Anlagen. Zusätzliche Abstands- und Schutzmaßnahmen sind objektbezogen zu prüfen. Der Vergleich „rechnerisch ausreichend“ bestätigt nur den eingegebenen Abstand zum Rechenwert s.
Beiblatt 3:2026-10 · Prüfung und Wartung. Objekt, Prüfpunkt, Leitungsweg, Bezugspunkt und Nachweis der Faktoren dokumentieren. Das Berechnungsprotokoll ist ein Teil der Unterlagen und kein vollständiger Prüfbericht.
Beiblatt 4:2008-01 · Metalldächer. Ein Metalldach allein rechtfertigt weder k꜀ = 1/n noch s = 0. Eignung, Verbindungen und die Voraussetzungen nach Hauptnorm und Beiblatt 1 gesondert nachweisen.
Beiblatt 5:2014-02 · PV-Anlagen. Der empfohlene Abstand von mindestens 0,5 m zur Verringerung magnetischer Einkopplung ist vom berechneten Trennungsabstand s zu unterscheiden. Die App addiert diesen Wert nicht zu s. Bei Nichteinhaltung sind Potentialausgleich, Teilblitzströme und Überspannungsschutz gesondert zu planen.
Beiblatt 7:2025-10 · Explosionsgefährdete Bereiche. Ein ausreichender Rechenwert ist kein Nachweis des Explosionsschutzes. Die zusätzlichen Anforderungen der Hauptnorm, Anhang C, und die anlagenspezifischen Schutzmaßnahmen sind gesondert zu prüfen.
Beiblatt 6:2022-06 ist seit 01.04.2026 zurückgezogen und wird hier nicht als aktuelle Berechnungsgrundlage verwendet.
Prüfstand 25.10.2026: Formelabgleich der sechs nachgereichten Auszüge abgeschlossen: Hauptnorm 2025-10, Gleichungen (5), (6) und (B.1)–(B.6), sowie Beiblatt 1:2025-10, 6.3.1.1, 6.3.1.3 und 6.3.1.4.1. Die Einzel- und Abschnittsberechnung ist bestätigt. Geometrieabhängige k꜀-Werte und die Voraussetzungen für k꜀ = 1/n sind extern nachzuweisen; die App ermittelt keine Stromaufteilung aus der Anlagengeometrie.
Firmenprofil und gespeicherte Berechnungen werden zentral dem angemeldeten Konto zugeordnet. Für Speichern, Laden und Löschen ist eine Internetverbindung erforderlich. Die Bestätigung „Zentral gespeichert“ zeigt eine erfolgreiche Speicherung an. Ungespeicherte Eingaben gehen beim Schließen verloren. Die Spracheinstellung bleibt auf dem Gerät. Alte lokale Daten werden nur über die Übernahmefunktion hochgeladen.